1.000 ppm
Bis zu diesem Wert gilt CO₂ in Innenräumen als hygienisch unbedenklich, zwischen 1.000 und 2.000 ppm als auffällig und darüber als inakzeptabel.
Umweltbundesamt, Ad-hoc-AG Innenraumrichtwerte, Bundesgesundheitsblatt 2008
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Raumluft · Büro
CO₂ im Büro wird heute in vielen Firmen gemessen, mit einer Ampel oder einem Sensor, aber kaum jemand schaut sich die gesammelten Daten wirklich an. Ich werte Ihre CO₂-Messwerte aus Büro und Besprechungsraum aus, finde heraus, wann und warum die Luft schlecht wird, und sage Ihnen ganz konkret, was Sie ändern können.
Die Luftqualität im Büro merkt man meistens erst, wenn es zu spät ist, also wenn nach einer langen Besprechung alle müde sind und keiner mehr richtig denken kann. CO₂ selbst riecht man nicht, aber es zeigt sehr gut an, wie viel verbrauchte Luft im Raum ist, weil jeder Mensch beim Ausatmen CO₂ abgibt und der Wert ohne ausreichende Lüftung einfach immer weiter steigt.
Ein Sensor allein löst das Problem übrigens nicht, denn eine rote Ampel sagt Ihnen nur, dass die Luft gerade schlecht ist, aber nicht warum. Ob es an der Belegung liegt, an der Lüftungsanlage oder an Fenstern, die im Winter zu bleiben, sieht man erst, wenn man die Daten über Wochen auswertet.
1.000 ppm
Bis zu diesem Wert gilt CO₂ in Innenräumen als hygienisch unbedenklich, zwischen 1.000 und 2.000 ppm als auffällig und darüber als inakzeptabel.
Umweltbundesamt, Ad-hoc-AG Innenraumrichtwerte, Bundesgesundheitsblatt 2008
2.000 ppm
Die Arbeitsstättenregel verlangt ab 1.000 ppm, das Lüftungsverhalten zu verbessern, und ab 2.000 ppm weitergehende Maßnahmen.
ASR A3.6 Lüftung, Tabelle 2
15 %
So viel schlechter fielen in einer kontrollierten Studie mit 24 Büroangestellten die Denktests bei rund 945 ppm CO₂ aus als in gut belüfteter Luft, bei rund 1.400 ppm waren es 50 %.
Allen et al. 2016, Environmental Health Perspectives
Sie schicken mir die Exporte Ihrer Sensoren über einen sicheren Upload-Link, egal ob CSV, Excel oder App-Export, und ich bringe alles in eine saubere Zeitreihe. Einen Termin vor Ort brauchen wir dafür nicht.
Ich schaue mir an, wann der CO₂-Wert steigt, wie schnell er nach dem Lüften wieder fällt und welche Räume zu welchen Uhrzeiten Probleme machen, und so sieht man ziemlich genau, ob es an der Belegung oder an der Lüftung liegt.
Nach ein bis zwei Wochen bekommen Sie einen verständlichen Bericht mit Grafiken und konkreten Empfehlungen, zum Beispiel feste Lüftungszeiten, eine andere Belegung der Räume oder eine Prüfung der Lüftungsanlage.
Sie sagen mir in der Anfrage, um welchen Raum es geht und was Sie stört. Das dauert zwei Minuten.
Haben Sie schon ein Messgerät, schicken Sie mir einfach den Export über einen sicheren Upload-Link. Wenn nicht, sage ich Ihnen, welches Gerät reicht und wo es hinkommt.
Nach ein bis zwei Wochen haben Sie einen kurzen Bericht: was los ist, warum, und was Sie als Erstes tun sollten. Ein Termin vor Ort ist dafür nicht nötig.
Wenn Sie schon CO₂-Sensoren oder Ampeln mit Datenspeicher haben, reicht das meistens völlig aus. Falls nicht, helfe ich Ihnen bei der Planung, welche Geräte sinnvoll sind und wo sie hängen sollten, mein Schwerpunkt bleibt aber die Auswertung.
Das hängt davon ab, wie viele Räume und wie viele Wochen Daten es sind. Sie bekommen von mir vorher ein klares Angebot, damit Sie genau wissen, worauf Sie sich einlassen.
Gut sind zwei bis vier Wochen im normalen Betrieb, weil man dann typische Tage, Besprechungen und Wochenenden sieht. Mit weniger Daten geht es auch, die Aussagen sind dann eben vorsichtiger.
Ja, gerade ein Besprechungsraum, in dem es ständig stickig ist, ist ein guter Anfang, weil man dort schnell sieht, ab wie vielen Personen der Wert kritisch wird.