BENJAMIN BÖCKELMANN
DEEN

Startseite / Praxis

Raumluft · Praxis

Raumluft in der Arztpraxis, vom Wartezimmer bis zum Behandlungsraum

Die Raumluft in der Arztpraxis wird schnell verbraucht, weil viele Menschen auf engem Raum sitzen, oft stundenlang und mit geschlossenen Fenstern. Ich werte die Messdaten aus Ihrem Wartezimmer und Ihren Behandlungsräumen aus und zeige Ihnen, wann die Luft verbraucht ist, wo es zu warm oder zu trocken wird und was Sie im Praxisalltag einfach ändern können.

Warum die Raumluft in der Arztpraxis so schnell kippt

Die Raumluft in der Arztpraxis hat es nicht leicht, denn im Wartezimmer sitzen zur Sprechstunde oft zehn oder mehr Menschen, die Tür geht ständig auf und zu, und gelüftet wird meistens erst, wenn es schon stickig ist. In Zahnarztpraxen kommen noch kleine Behandlungsräume voller Technik dazu, in denen es schnell warm wird.

Für Ihr Team ist die Praxis ein Arbeitsplatz, für den die Arbeitsstättenregeln gelten, und für Ihre Patientinnen und Patienten ist das Wartezimmer der erste Eindruck. Ein CO₂-Sensor zeigt Ihnen zwar den aktuellen Wert, aber erst die Auswertung über mehrere Wochen zeigt, zu welchen Sprechzeiten es regelmäßig kritisch wird und ob Fensterlüften, die Lüftungsanlage oder eine andere Terminplanung das Problem löst.

1.000 ppm

Bis zu diesem Wert gilt CO₂ in Innenräumen als hygienisch unbedenklich, über 2.000 ppm als inakzeptabel. CO₂ ist dabei ein Anzeiger für verbrauchte Luft.

Umweltbundesamt, Ad-hoc-AG Innenraumrichtwerte, Bundesgesundheitsblatt 2008

20 °C

So warm sollen Arbeitsräume bei leichter, überwiegend sitzender Tätigkeit mindestens sein, und 26 °C sollen sie nicht überschreiten.

ASR A3.5 Raumtemperatur

2.000 ppm

Ab diesem CO₂-Wert verlangt die Arbeitsstättenregel weitergehende Maßnahmen, schon ab 1.000 ppm soll das Lüften verbessert werden.

ASR A3.6 Lüftung, Tabelle 2

So unterstütze ich Ihre Praxis

Messung planen, wenn nötig

Wenn Sie noch keine Sensoren haben, sage ich Ihnen, welche einfachen Geräte reichen und wo sie im Wartezimmer und in den Behandlungsräumen stehen sollten, damit die Daten wirklich etwas aussagen.

Daten mit dem Praxisalltag abgleichen

Ich lege CO₂, Temperatur und Luftfeuchte neben Ihre Sprechzeiten, und dann sieht man sehr genau, ob es am vollen Montagvormittag liegt, an der Mittagspause ohne Lüften oder an einem Raum, der einfach zu klein ist.

Empfehlungen, die in den Ablauf passen

Sie bekommen nach ein bis zwei Wochen einen Bericht mit Grafiken und Vorschlägen, die zu Ihrer Praxis passen, zum Beispiel kurze Lüftungszeiten zwischen Terminen oder andere Einstellungen an der Lüftungsanlage.

Schon oft daran gedacht, aber nie angefangen? Der Start dauert zwei Minuten.

  1. 01

    Kurz schreiben

    Sie sagen mir in der Anfrage, um welchen Raum es geht und was Sie stört. Das dauert zwei Minuten.

  2. 02

    Daten schicken oder messen

    Haben Sie schon ein Messgerät, schicken Sie mir einfach den Export über einen sicheren Upload-Link. Wenn nicht, sage ich Ihnen, welches Gerät reicht und wo es hinkommt.

  3. 03

    Antwort bekommen

    Nach ein bis zwei Wochen haben Sie einen kurzen Bericht: was los ist, warum, und was Sie als Erstes tun sollten. Ein Termin vor Ort ist dafür nicht nötig.

Häufige Fragen

Muss ich dafür die Praxis schließen?

Nein, die Sensoren laufen im normalen Betrieb einfach mit, und genau diese Daten brauche ich auch. Ich komme nicht vorbei, alles läuft über einen sicheren Upload-Link.

Bekomme ich Patientendaten zu sehen?

Nein, ich brauche nur Messwerte mit Uhrzeit und höchstens grobe Angaben wie Ihre Sprechzeiten. Namen oder Termine einzelner Patienten haben in der Auswertung nichts zu suchen.

Was kostet die Auswertung?

Das hängt von der Zahl der Räume und der Messdauer ab. Sie bekommen vorher ein klares Angebot und entscheiden dann in Ruhe.

Funktioniert das auch für eine Zahnarztpraxis?

Ja, in Zahnarztpraxen sind die Behandlungsräume oft klein und voller Geräte, deshalb schaue ich dort neben CO₂ besonders auf Temperatur und Luftfeuchte.